Essen vor dem Schlafen

Was isst man am besten vor dem Schlafen?

Essen vor dem Schlafen – sollte man das überhaupt tun? Manche schwören auf einen Mitternachtshappen, andere darauf, nach 18:00 Uhr nichts mehr zu essen wieder andere machen Intervallfasten mit sehr großen Essenspausen.

Das richtige Essen vor dem Schlafen kann zu einem entspannten Schlaf beitragen. Wie bei vielen Dingen im Leben, kommt es auch hier auf die Auswahl und das richtige Maß an. Ideal sind dabei Nahrungsmittel, die keine schwere oder nur kaum Verdauungsarbeit vom Körper erfordern.

Wie ungesund ist Essen vor dem Schlafen wirklich?

Also wenn du gerne vor dem zu Bett gehen noch isst, dann solltest du eine gute Wahl treffen mit dem Essen vor dem Schlafen. Denn mit den richtigen Lebensmitteln schläfst du trotzdem gut oder besser und schadest auch nicht deiner schlanken Linie.

Das Positive an einer späten Mahlzeit: Dein Blutzuckerspiegel wird auf einem konstanten Niveau gehalten, was der Schlafruhe guttut. Das Negative kann sein, dass dir eine Mahlzeit schwer im Magen liegt und du dadurch nicht zur Ruhe findest, da dein Körper voll auf mit der Verdauung beschäftigt ist. Das ist wirklich ungesund, stört den Schlaf und kann sogar die Gesundheit schädigen. Es kann zu Blähungen, Verdauungsproblemen und Schlafstörungen führen. Wobei hier jeder anders gepolt ist und manche Menschen einen empfindlicheren Magen als andere haben. Auch Gewohnheiten und Erziehung spielen hier eine große Rolle:

Andere Länder, andere Sitten

Gerade in südlicheren Ländern ist es ja eher so, dass spät am Abend noch voll aufgetischt und gut und üppig gegessen wird. Und man kommt dort gut damit zurecht…

Bei einem fettreichen und sehr üppigen Essen empfehlen Experten einen Abstand von etwa drei bis vier Stunden bevor man ins Bett geht. Dann hat der Körper vorab Zeit für die Verdauung.

Was liegt schwer im Magen?

Vor allem fette Speisen liegen schwer im Magen, große Fleischmahlzeiten und üppige Nachtische. Aber auch Salate mit fetten Soßen oder blähende Lebensmittel. Ebenso viele Ballaststoffe, manchmal auch Obst.

Welche Lebensmittel sollte man vor dem Schlafen vermeiden?

  1. Lebensmittel, die den Kreislauf ankurbeln wie Kaffee, Schokolade oder schwarzer Tee.
  2. Schwer verdauliche Nahrungsmittel wie fette Wurst und fettes Fleisch, fetthaltiges Gebäck.
  3. Verzichte auf Kohlehydrate. Also eher kein Brot und keine Pasta oder Pizza.
  4. Diese Obstsorten vermeiden: sehr zuckerhaltige wie Weintrauben oder säurehaltige wie Zitrusfrüchte oder Ananas
  5. Frittiertes – zu viel Fett am Abend.
  6. Kein Alkohol, da die Leber sonst in der Nacht mit der Verdauung des Alkohols beschäftigt ist und der Körper mit Dehydration kämpft.
  7. Kein Eis oder allzu Süßes, da es viele Kalorien enthält und süßes Eis, den Energiepegel hochschießen lässt.
  8. Meide Trockenfrüchte. Sie sind sehr ballaststoffreich und neigen dazu, Blähungen auszulösen, die deine Nachtruhe stören können.
  9. Scharfes Essen regt die Verdauung an und ist kontraproduktiv als Essen vor dem Schlafen.

Gesunde Nährstoffe als Essen vor dem Schlafen

  1. Sehr gut sind Melatonin-haltige Nahrungsmittel. Denn das Hormon Melatonin fördert die Schlafbereitschaft und unser Körper benötigt dazu die Aminosäure Tryptophan sowie Vitamin B6 und Magnesium. Melatonin ist enthalten in Kirschen oder Kirschsaft, Cranberrys oder auch Pistazien.
  2. Tryptophan können wir mit Käse, Nüssen, Eiern oder Fleisch zu uns nehmen.
  3. Vitamin B6 findest du in Fleisch und Fisch, Kartoffeln und Vollkornprodukten.
  4. Magnesium ist enthalten in Bananen, Nüssen, Haferflocken und grünem Gemüse.

Lebensmittel als Einschlafhilfe

Wenn du schlecht einschlafen kannst, versuche es doch einmal mit einer (leichten) Umstellung deiner Essensgewohnheiten.

Wenn du gerne noch etwas Süßes naschst, wären diese Obstsorten ratsam: Äpfel, Birnen, Wassermelone, Pfirsiche, rote Beeren, Aprikosen.

  • Bananen enthalten Kalium und Magnesium, was den Schlaf fördert.
  • Lachs oder Thunfisch (eher mittags) liefern Vitamin B6.
  • Hähnchenbrust ist eine leichte eiweißreiche Mahlzeit.
  • Gekochtes Gemüse enthält Nährstoffe und belastet den Körper nicht.
  • Vollkornnudeln enthalten komplexe Kohlenhydrate, die vom Körper langsamer abgebaut werden.
  • Reis ist leicht und gut verdaulich. Am besten Vollkornreis.
  • Vollkornbrot statt Weißbrot.
  • Gesalzenes Popcorn ist die gesunde Alternative zum Naschen.

Gute Snacks als Einschlafhilfe

Top 1: Kirschen und Kirschsaft – sie heben den Melatonin-Spiegel und lassen uns ruhiger schlafen.

Top 2: Milch – hat eine gute Kombination aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Dazu natürliches Melatonin. Es ist nicht wissenschaftlich belegt – funktioniert aber als Einschlafhilfe oder zur Beruhigung, da Milch Geborgenheit vermittelt.

Top 3: Honig – am besten einen Teelöffel in warmer Milch, Pflanzenmilch oder Kräutertee. Es ist ein alt bewährtes Hausmittel, das zudem entzündungshemmend wirkt.

Top 4: Nüsse – insbesondere Walnüsse enthalten gesunde Omega-3-Fettsäuren.

Top 5: Kürbiskerne – enthalten viel Magnesium, sind gut für den Blutdruck und für die Nerven.

Tipps fürs gute Essen vor dem Schlafen

  • Iss langsam
  • Iss die letzte Hauptmahlzeit spätestens um 18:00.
  • Den Körper nicht unnötig hungern lassen, da es sein kann, dass du dann nachts wach wirst und unbeherrscht isst.
  • Achte auf genügend Abstand zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafen. 3-4 Stunden sind ideal.

Daher wäre es ratsam, Gesundes wie Bananen, Kirschen, Cranberrys, Nüsse oder Haferflocken am Abend zu futtern. Vitamin B6 kannst du in Erbsen- oder Linsenchips zu dir nehmen.

Fazit: Essen kann man nicht pauschal betrachten, da jeder unterschiedliche Dinge mag, verträgt, anders geprägt ist und auch einen eigenen Rhythmus hat.

Generell solltest du nicht zu spät essen, eher weniger als mehr und die oben genannten Lebensmittel eher in Betracht ziehen als schwere fettreiche Mahlzeiten. Denn generell galt und gilt: Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler.

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Frühjahrsmüdigkeit gegen corona

Die 7 besten Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit während Corona

Jedes Jahr ist in etwa jeder Zweite von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Heuer haben wir die die Frühjahrsmüdigkeit während Corona. Somit ist das Ganze heuer noch schlimmer. Wir sind dank Corona gezwungen, sehr viel Zeit zu Hause zu verbringen, viele langweilen sich eh schon und dann kommt noch die Frühjahrsmüdigkeit während Corona dazu. Prost Mahlzeit!

Oft geht es einem ja auch so, dass Nichtstun, herumsitzen und Langeweile zu immer noch mehr Müdigkeit und Trägheit führen. Wenn dann noch die Frühjahrsmüdigkeit dazu kommt, wird es immer schlimmer mit der Lethargie. Tun Sie etwas dagegen! Lassen Sie es nicht zu, dass Sie während der Corona-Lethargie auch noch von der Frühjahrsmüdigkeit übermannt werden.

Warum leiden wir überhaupt unter Frühjahrsmüdigkeit?       

Dafür gibt es etliche Gründe: Oftmals gibt es im Frühjahr einen abrupten und massiven Wetterumschwung, eben das typische Aprilwetter, der unserem Kreislauf zu schaffen macht und den Körper durcheinanderbringt. Dem Körper fällt es schwer, sich anzupassen und gerät so in Schwankungen.
Dann muss sich auch unser Hormonhaushalt neu sortieren, insbesondere die beiden körpereigenen Hormone Serotonin und Melatonin. Schwindel, Müdigkeit oder Kreislaufprobleme sind Symptome, die dies zeigen. Denn der Melatoninspiegel ist im Winter normalerweise höher. Der Körper verlangt nach mehr Schlaf. Die beiden Hormone interagieren im Wechsel, mit einer Steigerung des Serotonins im Frühjahr durch beispielsweise mehr Sonnenlicht sinkt gleichzeitig die Produktion von Melatonin.
Ebenfalls erhöht sich der Vitamin-D-Spiegel im Körper durch mehr Sonnenlicht und wir bekommen einfach mehr Schwung, fühlen uns weniger abgeschlagen und müde. Das hilft auch der inneren Uhr, sich auf den kommenden Sommer einzustellen.

7 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit während Corona

1. Gehen Sie an die frische Luft und tanken Sie Sonne!

O.k. wir haben die Ausgangsbeschränkung und sollen alle möglichst viel zu Hause bleiben. Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft aber am allerbesten SONNE und frische Luft. Da führt kein Weg dran vorbei. Also versuchen Sie möglichst jeden Tag raus zu gehen. Gehen Sie spazieren. Tanken Sie Sonne. Wenn möglich auch für bis zu 10 Minuten ohne Sonnenschutz, da dieser auch die Sonne blockt und so das Vitamin D, das uns frühjahrsfit macht, aussperrt! Also Frühjahrsmüdigkeit während Corona die Stirn bieten und das Beste draus machen: Versuchen Sie rauszugehen. Oder halten Sie zumindest am geöffneten Fenster oder auf dem Balkon das Gesicht und die Hände in die Sonne. Das ist ein Anfang, der jedem gelingen sollte. Auch während der Ausgangsbeschränkungen. Einfach auf den Abstand achten.

2. Bewegen Sie sich (mehr)

Bewegung tut gut. Jedem Menschen. Fast immer. Und vor allem während der Ausgangsbeschränkung wegen Corona ist Bewegung noch viel wichtiger als normalerweise. Bewegung regt den Stoffwechsel an, was wiederum auch wichtig für die Immunabwehr ist. Bewegung an der frischen Luft wäre die optimale Kombination. Wenn dies aber nicht möglich ist, könnten Sie auch einfach Sport zu Hause machen. Das muss gar nichts Gewaltiges sein, sondern einfach kleine, einfache Bewegungen. Und – alles was Sie machen und ist es noch so wenig – ist besser als nichts!

3.Genießen Sie Wechselduschen

Also ich versuche, das das ganze Jahr über durchzuhalten. Direkt nach der warmen Dusche brause ich die Beine, die Arme, den Kopf und manchmal dann den ganzen Körper mit kaltem Wasser ab. Das macht wacht, härtet ab, trainiert die Blutgefäße und tut einfach gut! Ihr Immunsystem wird gestärkt und frühjahrsfit gemacht!

4. Achten Sie auf ausgewogene Ernährung

Greifen Sie zu möglichst frischem Obst und Gemüse. Gerade im Frühjahr ist es eine gute Gelegenheit, die Ernährung vom winterlichen „etwas zu viel Süß und etwas zu reichhaltig“ wieder auf leichte, vitaminreiche Kost umzustellen. Also achten Sie auf mageres Fleisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und eben viel frisches Obst und Gemüse. Besonders gut tun uns Lebensmittel, die unverarbeitet und möglichst regional sind. Das ist gerade in Zeiten von Corona auch ein Zeichen der Solidarität mit den lokalen Anbietern. Buy local!

5. Trinken Sie mehr

Trinken Sie genug. Zu wenig Flüssigkeit im Körper ist häufig eine Ursache für Kopfschmerzen, was eines der typischen Symptome für Frühjahrsmüdigkeit ist. Versuchen Sie mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. Besser mehr. Ein heißes Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen bringt Ihren Stoffwechsel zusätzlich auf Trab.

6. Gehen Sie in die Natur

In den Wald dürfen wir ja noch. Also auf geht’s! Holen Sie sich doch Hilfe aus der Natur und sammeln Sie Wildkräuter. Beispielsweise schmeckt junger Löwenzahn hervorragend im Salat. Frischer Sauerampfer gibt einem Salat oder eine Suppe eine feine Würze. Dabei reinigt er das Blut und regt die Leber- und Nierentätigkeit an. Denken Sie auch den erfrischenden Bärlauch und genießen Sie frischen Schnittlauch, der bereits sehr früh im Jahr wieder sprießt.

7. Machen Sie ein Power Nap

Vielleicht sind Sie gerade im Homeoffice und habe eh weniger als sonst zu tun? Dann gönnen Sie sich doch einfach – wenn möglich – ein Mittagsschläfchen. Das ist wunderbar erholsam. Lädt die Batterien wieder auf und tut einfach gut bei der Umstellung auf den Sommer. Vielleicht haben Sie eh schlechte Nächte, da durch die Corona-Krise gerade Sorgen vom Schlafen abhalten. Auch da hilft ein entspannendes Mittagspäuschen.

Nur achten Sie darauf, dass es maximal 20 Minuten lang ist. Dann ist die Gefahr, dass Sie in ein Mittagsloch fallen mit am Geringsten.

Weitere Ideen sind: Machen Sie sich eine Gute-Laune-Playlist, probieren Sie doch einfach mal Yoga oder Tai Chi. Und einfach bewegen, bewegen, bewegen…

Also. Legen Sie los! Blog zu Stress